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Be Smart, Don`t Start. Diesen Begriff kennen wahrscheinlich alle, die am AMG die 7. Klasse schon durchlaufen haben. Doch was genau ist das? Warum hat man so ein Projekt in der 7. Klasse? All das und noch vieles mehr erfahrt ihr in diesem Artikel.
Was ist „BE SMART-DON`T START“ überhaupt?
BE SMART-DON`T START ist ein bundesweiter Wettbewerb, der sich vor allem an die 6. und 8. Klassen richtet. Dabei wird zu erst innerhalb der Klasse abgestimmt, ob man überhaupt daran teilnehmen möchte. Wenn mindestens 90 % der Klasse für die Teilnahme stimmt, ist es das Ziel, dass die Klasse für 6 Monate rauchfrei ist. Dieses Jahr ist das Rauchfrei-Sein vom 17. November bis zum 24. April. Die Klasse prüft während des Wettbewerbszeitraumes einmal wöchentlich intern, ob mindestens 90 % der Schülerinnen und Schüler rauchfrei waren. Das Ganze soll motivieren, dass Schüler nicht rauchen. Auch sollen so Schüler motiviert werden, die gelegentlich mal rauchen, mit dem Rauchen aufzuhören. So soll Nicht Rauchen das Ziel von BE SMART-DON`T START sein. Außerdem nehmen erfolgreiche Klassen an der Gewinnziehung teil, was heißt, dass durch Zufallsprinzip Klassen gezogen werden und Preisgelder bekommen. Der Hauptgewinn besteht in 5.000 Euro für die Klassenkasse. Das soll auch eine Motivation sein, nicht zu rauchen, zumindest nicht im Wettbewerbszeitraum.
Der Kreativwettbewerb
Der Kreativwettbewerb umfasst verschiedene Formate, in denen Beiträge geleistet werden können:
Projekttage oder Themenwochen: Veranstaltungen, die das Bewusstsein für die Vorteile des Nichtrauchens stärken.
Kreative Ausdrucksformen: Die Erstellung von Videos, Songs oder Gedichten, die sich mit dem Thema Nichtrauchen auseinandersetzen.
Einbindung von Entscheidungsträgern: Die aktive Beteiligung von Verantwortlichen aus Politik, Medien und Gesellschaft an den Projekten.
Diese kreativen Projekte sollen die positiven Dinge des Nichtrauchens fördern und über die negativen Aspekte vom Rauchen aufklären, aber Raucher nicht diskriminieren. Diese kreativen Beiträge kann man dann an die jeweiligen Ansprechpersonen des Bundeslandes senden. Auch hierbei gibt es Preise zu gewinnen.
BE SMART-DON`T START an unserer Schule
Dieses Jahr haben wieder 7. Klassen an dem Projekt BE SMART-DON´T START teilgenommen. Auch am Kreativwettbewerb wurde fleißig teilgenommen. Eine Gruppe aus Schüler/-innen aus der Klasse 7c hat sich zusammen mit Frau Gieseler dieses Jahr ein ganz besonderes Projekt ausgedacht: Sie haben eine Infoveranstaltung veranstaltet. Das Ganze fand im Forum des Albertus-Magnus-Gymnasium in der 3. Stunde am 19.03.2026 statt. Die Zuschauer bestanden aus den Religionsklassen des 7. Jahrgangs.
Die Veranstaltung
Bevor das Publikum, also die Schüler, da war, hat die Gruppe, bestehend aus Amelie Schoon, Thijs Wilke, Sophia Kononenko, Frieda Untiedt, Leni Lawson, Marie Plaggenborg, Charlotte Küchler, Emi Fischbach, Leon Semrow, Max Brinkmann, Teon Lim, Lukas Skambraks, Kirill Meyer, Justus Block, Joline Irion, Merle Gehlenborg, Marie-Theres Kurmann und Luzie Schlarmann, nochmal die Kameras gecheckt, denn natürlich müssen sie beim Kreativwettbewerb auch etwas einschicken und dann haben sie sich dazu entschieden, ein Video von der Veranstaltung zu machen und einzuschicken. Als dann die Zuschauer ankamen, wurde der Vorhang der Bühne geschlossen, alle aus der Gruppe haben sich vor dem Vorhang aufgestellt und es gab eine kurze Begrüßung, in der gesagt wurde, worum es geht. Dann haben sich alle aus der Gruppe mit Namen vorgestellt und der erste Programmpunkt wurde angekündigt, und zwar ein Schauspiel von den drei Schülerinnen Amelie Schoon, Sophia Kononenko, Frieda Untiedt und dem Schüler Thijs Wilke. Bei diesem kleinen Schauspiel stellen die beiden Schülerinnen zwei Mädchen dar, die sich in der Schule unterhalten. Beide sitzen an Tischen mit Schulmaterialien. Amelie, die eine 15-jährige Raucherin spielt und Thijs, der einen 16-jährigen Schüler spielt, die beim Rauchen auf dem Schulhof erwischt wurde, erzählt von ihren Erfahrungen und tauscht sich dabei mit ihren Mitschülerinnen, gespielt von Sophia und Frieda, über Nachteile vom Rauchen aus. Dabei werden Themen wie gesundheitliche Schäden vom Rauchen oder auch Nachteile wie hohe Kosten von Zigaretten erwähnt und überzeugend rübergebracht.
Nach dem Schauspiel folgt ein Kurzvortrag von Amelie Schoon über die Inhaltsstoffe von Zigaretten und den negativen Auswirkungen im Körper. Dazu gab es eine Übersicht, die auf eine Leinwand projiziert wurde, sodass man den Vortrag sehr gut verfolgen konnte. Danach folgte ein Reel. Dann folgte ein Vortrag zu den Gefahren beim Rauchen von Sophia Kononenko. Auch dabei wurde wieder eine bunte Übersicht an die Leinwand projiziert. Auf dieser waren z. B. Bilder von einer gesunden Lunge und einer Raucher-Lunge gegenübergestellt. Die Informationen wurden sinnvoll und zum Mitdenken übermittelt. Darauf folgte noch ein Kurzvortrag zum Passivrauchen von Thijs Wilke. Dabei wurde veranschaulicht, dass nicht nur normales Rauchen schädlich ist, sondern auch Passivrauchen ernsthafte Gefahren mit sich bringt. Außerdem wurden die schädlichen Stoffe, die sich im Rauch befinden, erläutert. Anschließend wurde ein Kurzfilm, der selbst von den Schüler/-innen gedreht wurde, an der Leinwand gezeigt. Der Film wurde auf dem Schulhof des AMGs gedreht und handelt von einem Schüler der durch einen Mann auf dem Schulhof illegal Zigaretten gekauft hat. Sein Auftritt wurde von Informationen über Schäden und Folgen vom Rauchen begleitet.
Zum Schluss kam ein „1,2 oder 3“ Quiz, das das Publikum zum Mitmachen und Mitdenken anregen sollte. Das Quiz war an der Fernsehshow „1, 2 oder 3“ orientiert und die Quizfragen bezogen sich auf die vorherigen Präsentationen. Es gab Fragen wie z. B. „Wie viele Menschen aus Deutschland sterben jährlich am Rauchen?“ Danach war die Veranstaltung vorbei und zum Abschluss kamen alle Mitwirkenden auf die Bühne und verbeugten sich unter tosendem Applaus.
Jetzt folgt noch ein Interview mit den Schüler/-innen aus der Klasse 7c, die diese Veranstaltung organisiert haben.
magnus. Wie seid ihr auf die Idee gekommen, diese Veranstaltung zu machen?
Schüler: Also wir Mädchen haben uns einfach überlegt, etwas Lustiges zu machen, etwas Außergewöhnliches. Wir haben uns zuerst gedacht, eine Komödie zu machen, aber dann haben wir uns für eine Veranstaltung entschieden. Wir dachten einfach, dass wir so mehr Leute erreichen, wenn wir ein Veranstaltung anstatt ein Video oder so machen.
magnus. Was ist das Ziel eurer Präsentation?
Schüler: Wir möchten einfach erreichen, dass möglichst wenige rauchen und dass möglichst wenige damit anfangen.
magnus. Wie lange habt ihr dafür gebraucht, diese Veranstaltung zu organisieren?
Schüler: Wir haben im Dezember 2025 mit der Organisation angefangen.
magnus. Habt ihr alles selber gescriptet?
Schüler: Ja, also jeder hat sich halt für seine eigene Zeit auf der Bühne etwas ausgedacht.
magnus. Von welchen Seiten habt ihr Hilfe bekommen? (z. B. Familie, Lehrern)
Schüler: Eher von Lehrern, vor allem Frau Gieseler war unsere größte Unterstützung. Sie hat uns Tipps gegeben. Auch hat sie mit organisiert, z.B. dass wir im Forum sein können. Außerdem hat Herr Rutsche uns bei der Einrichtung der Technik geholfen. Freunde haben uns auch viel geholfen, dass wir uns vorher beruhigen können, dass wir nochmal freier sprechen.
magnus. Erwartet ihr für diese Vorstellung den 1. Platz bei BE SMART DONT START?
Schüler: Also wir erhoffen uns natürlich schon was, aber es ist eher so, dass wir darauf hoffen, so viele Leute wie möglich zu erreichen.
magnus. Welche Vorbereitungen habt ihr für diese Veranstaltung getroffen?
Schüler: Wir haben vor allem viel geprobt und auch alles gescriptet. Wir haben auch außerhalb der Schulzeiten geprobt.
magnus. Vielen Dank für das Interview.
